Kleinbäume (7-12 m)

Dreizahnahorn
Acer buergerianum

Der Dreizahnahorn ist ein wunderschöner Baum, der ursprünglich aus Ostasien stammt. Er ist gut schnittverträglich und hat nur geringe Ansprüche an die Bodenverhältnisse. In Mitteleuropa und Amerika wird der Dreispitzahorn besonders gerne für die Bonsaizucht verwendet. Hier entstehen wahre Meisterwerke. Er kann als Solitär in Gärten, Parks und auf Friedhöfen, sowie als Kübelpflanze verwendet werden. Seine Trockenresistenz macht ihn zu einem interessanten Klimabaum, während er im Herbst die Farbpalette des „Indian Summer“ bereichert.

  • Herkunft: Japan, Ost-China
  • Wuchs: Kleinbaum oder Großstrauch, kompakte Krone
  • attraktive scharlachrote Herbstfärbung
  • als Solitärpflanze gut geeignet
  • frosthart
  • Boden: gedeiht optimal in Gartenboden in sonniger bis schattiger Lage
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    Französischer Ahorn
    Acer monspessulanum

    Die Imker lieben diesen Ahorn, denn er bildet von April bis Mai seine goldgelbe Blütenpracht. So haben Bienen, Hummeln und Wildbienen bereits im Frühjahr ausreichend Nahrung zur Verfügung. Der französische Ahorn ist leider noch nicht sonderlich bekannt in Mitteleuropa, doch das wird sich in Zukunft ändern, denn fast kein anderes Gehölz hat so viele positive Eigenschaften für den Klimawandel wie dieser kleine Baum. Er ist durch seine Einfachheit und Robustheit ein idealer Stadtbaum und wächst selbst auf den anspruchsvollsten Standorten.

    • Herkunft: Mitteleuropa
    • Wuchs: Kleiner Baum oder Großstrauch
    • Solitärbaum
    • hitzefest und ausreichend frosthart
    • wird kaum von Krankheiten befallen
    • Boden: alle durchlässigen Gartenböden

    Kupferfelsenbirne
    Amelanchier lamarckii

    Ende April zeigt sich die Kupferfelsenbirne mit weißen, gedrungenen Blütenrauben, welche später bläulich-schwarze Früchte ausbilden. Die Beerenfrüchte sind süßlich, saftig und weniger mit der Birne als mit der Apfelbeere (Aronia) und Vogelbeere (Sorbus) verwandt. Sie eignen sich gut als köstliches Naschobst und im Herbst stehen die Beeren bei vielen Vögeln auf dem Speiseplan. Mit einer Höhe von bis zu acht Metern eignet sich die Kupferfelsenbirne hervorragend als Solitärbaum und Blickfang in ihrem Garten.

    • Herkunft: Nordamerika, eingebürgert
    • Wuchs: Großstrauch bis Kleinbaum, 5-8m hoch, 3-5m breit,
    • robust
    • auffällige Herbstfärbung
    • Bienen- und Vogelnährgehölz
    • schlanker Wuchs
    • essbare Frucht
    • Boden: alle nicht zu armen Böden, frisch bis feucht, sauer bis leicht alkalisch, mäßig Trockenheit ertragend
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    Säulenhainbuche
    Carpinus betulus ´Frans Fontaine´

    Dieser attraktive Laubbaum eignet sich perfekt als Formgehölz für Parks, Privatgärten oder für Alleen. Er ist besonders im Gartenbau als Raumbildner beliebt und für hohe Hecken geeignet. Die Sorte Frans Fontaine ist vor allem wegen seiner schmalen, individuell formbaren Krone für kleinere Gärten geeignet. Im Herbst färbt sich sein Laub leuchtend gelb.

    • Herkunft: Wildart: Mitteleuropa, Selektion: Niederlande
    • Wuchs: Mittelgroßer Baum, 5-8m hoch, 3-4m breit, schlank säulenförmig, langsam wüchsig
    • anspruchslos
    • robust und winterhart
    • pflegeleicht
    • Boden: sandiger, humoser Gartenboden
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      Säulenhainbuche
      Caprinus betulus ´Lucas´

      Die Sorte Lucas ist eine neue Sorte unter den Säulenhainbuchen. Der Wuchs ist sehr kompakt und dicht. Sie eignet sich optimal als Formgehölz und schmückendes Element. Ein regelmäßiger Schnitt gibt Ihnen als Gartenfreund viele Möglichkeiten der Formgestaltung und verwandelt Ihre Hainbuche in einen wahren Blickfang! Der Baum ist extrem winterhart und stellt keine großen Ansprüche an seinen Standort.

      • Herkunft: Wildart: Mitteleuropa, Selektion Belgien
      • Wuchs: Mittelgroßer Baum, 10-12m hoch, bis 2m breit
      • Solitärpflanze
      • winterhart
      • wärmeliebend
      • auch für schattige Standorte geeignet
      • Boden: mäßig trocken bis feucht; auf allen nicht zu nährstoffarmen Böden; sauer bis stark alkalisch, salzempfindlich
      • sehr gut schnittverträglich – schmaler und kompakter als Sorte Frans Fontaine


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        Judasbaum
        Cercis siliquastrum

        Als Frühblüher läutet der Judasbaum mit seinen purpurrosa Blütenbüscheln den Frühling ein. Im April verströmt er dabei für 2-3 Wochen einen zarten Duft in ihrem Garten. Über die Jahre bildet er eine schirmartige Krone und wird dabei bis zu sechs Metern hoch. Als Tiefwurzler übersteht er auch problemlos Trockenperioden. Bei der Pflanzung ist allerdings darauf zu achten, dass dem Judasbaum ausreichend Platz zur Verfügung steht und ein geschützter Standort gewählt wird.

        • Herkunft: Südeuropa
        • Wuchs: Großstrauch bis mehrstämmiger Kleinbaum, 4-6m hoch und breit, trichterförmig bis schirmartig, langsamwüchsig; gelegentlich Ausläufer treibend
        • purpurrosa Schmetterlingsblüten am älteren Holz
        • liebt warme und geschützte Lagen in voller Sonne
        • verträgt Trockenheit
        • Boden: mäßig trocken, nicht zu nährstoffreiche, durchlässige Böden, empfindlich gegen Nässe
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          Kornelkirsche
          Cornus mas

          Die Kornelkirsche ist eine willkommene erste Nahrungsquelle für Insekten und ein begehrtes Vogelnährholz. Im Vorfrühling (März bis April) überzeugt sie mit massig gelben Blüten, die einen schwach süßlichen Duft verströmen. Das Laub ist intensivgrün, welches sich im Herbst gelb bis orangerot färbt. Die glänzend scharlachroten Früchte, die einer Kirsche ähneln, erscheinen ab August, sind essbar- jedoch eher säuerlich.

          • Herkunft: Mitteleuropa
          • Wuchs: Großstrauch, seltener Kleinbaum 3-6m hoch und breitbuschig, anfangs langsam wachsend
          • nährstoffreicher bis lehmiger Boden ist für das kalkliebende Gehölz gut geeignet
          • gelbe Blüte vor dem Laubaustrieb (zauberhafter Anblick – Blütenpracht leitet den Frühling ein)
          • essbare rote Früchte (für Marmeladen und Gelees)
          • oft malerischer Wuchs
          • schnittverträglich (ab Juni, aber nicht zu spät im Jahr, da die Zweige aushärten)
          • anspruchslos, bevorzugt aber warme Standorte
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          Apfeldorn
          Crataegus lavallei ´Carrierei´

          Der Apfeldorn ist eine beeindruckende Pflanze die zu jeder Jahreszeit ihre Vorzüge präsentiert. Im Frühling mit einer rosa-weißen Blütenpracht und dann mit den apfelähnlich aussehnenden ziegelroten Früchten. Die dunkelgrünen Blätter färben sich ab November in orangegelbes Herbstlaub.

          • Herkunft: Frankreich
          • Wuchs: Höhe 5-8m, 3-5m breit
          • sehr hitzebeständige Pflanze
          • anspruchslos und kalkliebend
          • gut schnittverträglich
          • bis 5 cm lange, leicht gebogene Dornen an den Trieben
          • lang haftender Fruchtbehang in orangerot
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            Blumenesche
            Fraxinus ornus

            Blumenesche heißt sie wegen ihres tollen Blütenschmucks, denn die Blütenstände sehen von weitem wie kleine Blumensträuße aus, die in den Baum gehängt wurden. Die Pollen sind eine wertvolle Nahrung für Bienen, Hummeln und anderen Insekten. Die Blumenesche steht gerne vollsonnig und verträgt keinen Schatten, oder konkurrenzstarke Bäume in der Nähe. Seine Hitze- und Trockenverträglichkeit machen in zudem zu einem hervorragenden Klimawandelgehölz.

            • Herkunft: Südeuropa
            • Wuchs: kleiner, rundkroniger Baum, langsamwüchsig
            • frosthart
            • tiefes Wurzelwerk, zur Hangsicherung geeignet
            • Bienenweide
            • Boden: durchlässig, kiesig, oder sandig-lehmiger Boden

              Blasenbaum
              Koelreuteria paniculata

              Farbenprächtig und blütenreich präsentiert sich der robuste Blasenbaum. Er überstrahlt mit seiner gelben Blütenpracht andere Bäume und ist daher als Solitär optimal geeignet. Er bevorzugt durchlässige und steinige Böden. Mit schweren Lehmböden und Staunässe kommt er hingegen nicht zurecht. Eine Bodenanalyse in unserer Gartenapotheke gibt Ihnen Gewissheit, ob sich der Blasenbaum in Ihrem Garten wohlfühlt.

              • Herkunft: Ostasien
              • Wuchs: Kleinbaum 6-8m hoch, kurzstämmig und gabelig verzweigt
              • stadtklimafest
              • im Alter winterhart (bei jungen Bäumen Winterschutz)
              • sommerblühend (Juli-August)
              • langsam-wüchsig
              • auffälliger Fruchtschmuck
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                Echte Mispel
                Mespilus germanica

                Die Echte Mispel zeigt sich als kleiner Baum oder bizarr wachsender Strauch, mit großen weißen Blüten, die erst im späten Frühling erscheinen. Seine Früchte werden am besten nach dem ersten Frost geerntet. Erst dann entwickeln sie ihren süßen Geschmack. Die Früchte können zu Marmeladen oder Kompott verarbeitet werden.

                • Herkunft: Mittel- und Südeuropa, Westasien
                • Wuchs: Großstrauch oder Kleinbaum, 3-5m hoch
                • wächst breit aufrecht
                • meist sparrig verzweigt
                • typische kleine birnenförmige Frucht mit brauner, oft filziger Schale, essbar
                • liebt warme Standorte in sonniger bis halbschattiger Lage
                • nährstoffreiche Böden werden bevorzugt, kalkliebend


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                  Bergkiefer
                  Pinus mugo

                  Ob als Ziergehölz im Steingarten oder als Heckenpflanze, die anspruchslose Bergkiefer, lässt sich vielseitig einsetzen. Sie liebt vollsonnige Standorte und ist für das innerstädtische Klima sehr gut geeignet. Um Bergkiefern kompakt zu halten empfiehlt sich ein Rückschnitt im Mai/Juni, oder ein Winterschnitt. Auch Bonsai Formen sind möglich! Wegen ihrer geringen Wuchshöhe sind sie besonders für Vorgärten und kleine Grundstücke geeignet.

                  • Herkunft: Europa
                  • Wuchs: Vielstämmiger Großstrauch oder Kleinbaum, 4-8m groß, 2-4m breit
                  • verträgt leichten Schnitt der jungen Triebe, nicht ins alte Holz schneiden
                  • Sonne, bei Beschattung extrem schiefwüchsig
                  • frosthart und windresistent
                  • stadtklimafest
                  • Boden: mäßig trocken bis frisch, wächst auf torfigen Substraten, ebenso wie auf lehmigen
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                    Weidenblättrige Birne
                    Pyrus salicifolia

                    Dieser langsam wachsende Zierbaum besticht in erster Linie durch seinen besonderen Wuchs, die malerisch hängenden Zweige und seiner runden, sehr ansprechenden Krone. Das silbrige Laub und die langen, überhängenden Äste verleihen ihm einen mediterranen Flair. Die Weidenblättrige Birne ist besonders standorttolerant und verträgt trockene Böden. Alles in allem ist er ein toller Solitärbaum, auch für kleinere Gärten geeignet.

                    • Herkunft: Südosteuropa bis Westasien
                    • Wuchs: Malerischer Kleinbaum 4-7m hoch, 3-4m breit
                    • olivengroße grüne Birnenfrüchte – ungenießbar
                    • liebt sonnige Standorte
                    • silbergrünes Laub, im Herbst kräftig gelb
                    • weiß blühend von April-Mai
                    • Boden: trocken bis feucht, gerne auf durchlässigen, nährstoffreichen, neutralen bis starkalkalischen Böden; auf schweren Böden nicht frohwüchsig


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                      Echte Mehlbeere
                      Sorbus aria ´Magnifica´

                      Mit seinem schönem Blütenschmuck und Blattkleid ist die Echte Mehlbeere ein toller Anblick. Mit bis zu 15 Metern Wuchshöhe und seiner glatten, grauen Rinde, die mit der Zeit Risse entwickelt, wirkt sie besonders edel. Im Frühling ist die Mehlbeere ein Insektenmagnet was sie ihren unzähligen weißen Blüten zu verdanken hat. Im Winter dienen die roten Früchte (Mehlbeeren) unseren heimischen Vogelarten als willkommene Nahrungsquelle. Der Baum ist äußerst anspruchslos und überzeugt mit seiner attraktiven Optik.

                      • Herkunft: Wildart: Europa, Selektion: Deutschland
                      • Wuchs: Kleinbaum 6-12m hoch, 4-6m breit, gelegentlich mehrstämmig
                      • dekoratives Erscheinungsbild
                      • hitzetolerant und wärmeliebend
                      • schnittverträglich
                      • hitzetolerant
                      • winterhart & windresistent
                      • Boden: trocken bis frisch, gegen Nässe empfindlich, schwach sauer bis alkalisch, in allen lockern durchlässigen Substraten, möglichst kalkhaltig



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